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Die KaKuze-TheaterCompany existiert seit 1996


Nach intensiven Training, Übungen und Improvisationsspielen entschied sich die Gruppe ihr erstes Theaterstück einzuüben: Das Gauklermärchen von Michael Ende, der ein Jahr zuvor gestorben war.

 

Noch heute erinnert man sich gerne an die Frei-luftaufführungen im Katzwanger Schulhof mit echten Bauwagen und richtigen Baustellenbaggern, die mit ihren bedrohlich ausgefahrenen Schaufeln auf das das verstörte Gauklergrüppchen
zurollten.

 

Das zweite Stück war Lysistrate von Aristo-phanes (450 – 380 v. Chr.) Bühnenbild und Kostüme waren der Antike entlehnt, doch der Krieg fand in fränkischer Mundart zwischen Nürnberg und Fürth statt.

 

Dann der erster Shakespeare: Romeo und Julia. Schade, dass nur 250 Zuschauer pro Aufführung in den Saal des Blauen Hauses passten. Es folgte Der Sturm, das Zaubermärchen um den mächtigen Prospero. Seitdem nennt sich die Theatergruppe, in Anlehnung an die Royal Shakespeare Company, die KaKuze-TheaterCompany.


Bei Kleists Der zerbrochene Krug überraschten wir unser Publikum mit einer doppelten Besetzung. Welche Aufführung sollte man anschauen? Natürlich beide!

 

Im aufwendigsten Bühnenbild spielten wir Der Gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht. Bei Macbeth saß das Publikum an allen vier Seiten unserer Bühne. Die letzte Aufführung fand bei Wind und Wetter im Innenhof
der Burg Abenberg statt. Romantischer ging’s zu bei Büchners Leonce & Lena. Acht Frauen von Robert Thomas spielten, sangen und brachten die Spannung zum Siedepunkt. Bei Shakespeares Ein Mittsommernachtstraum
tobte sich die Company zwischen edlen Oldtimern im Autosalon von Martin Staudigl aus.

 

Immer wieder suchten und fanden wir neue Räume zum Theaterspielen.
Von einem richtigen Theaterraum, der die Voraussetzungen für Proben und Vorstellungen bietet träumen wir weiter…

 


 
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